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Priska Grütter : Themen

Smartspider

Bildung

Bildung ist ein wertvolles Gut und in unserem Land, welches kaum Rohstoffvorkommen hat, die wichtigste Basis für unseren Wohlstand. 

Bildung ist aber auch ein Mittel gegen soziale Ungleichheit. Ein faires Bildungsystem kann und soll ein staatliches Mittel zur Förderung von Chancengleichheit sein. Wenn alle Kinder, die in unserem Land leben, die gleichen Chancen auf gute Bildung haben und gute Bildung nicht mehr eine Frage des Geldes ist, kann so die Grenze zwischen arm und reich sicher teilweise aufgeweicht werden. Dazu muss aber das Bildungssystem durchdacht und darauf ausgelegt werden, dass wirklich alle Kinder, unabhängig von ihrer sozialen und geografischen Herkunft, ihrem Geschlcht und ihren Hintergründen dieselben Chancen haben. 

Chancengleichheit muss im Zentrum jeder Bildungsreform stehen.

Ein Bildungssystem muss aber auch mit der Zeit gehen und darf bzw. soll immer wieder hinterfragt und optimiert werden. Mit der Behauptung, dass früher alles besser war, kommen wir nicht weiter.

Störend an unserem staatlichen Bildungssystem ist für mich, dass wir wohl mit unseren 26 verschiedenen kantonalen Bildungssystemen eine der komplexest organisierten Bildung haben. In der Zeit der schier unbegrenzten Mobilität darf es nicht sein, dass Familien, welche von einem Kanton in den anderen ziehen, durch einen manchmal recht einschneidenden Wechsel des Bildungssystems bestraft werden.

Der Kanton Bern muss sich meines Erachtens entschieden für eine enge Zusammenarbeit im Bildungswesen mit anderen Kantonen einsetzen. 

Daher habe ich mich für ein Ja zu HarmoS engagiert und mich sehr über die Zustimmung der Mehrheit der Stimmberechtigten gefreut.

Wichtig finde ich auch, dass der Beruf Lehrer/-in attraktiver gemacht wird. Lehrer/-in ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern eine zentrale Profession unserer Gesellschaft, die es zu stärken gilt.

Familienpolitik

Die Familie ist ein zentrales Element unserer Gesellschaft, welches durch den Staat geschützt und unterstützt werden soll. 

Sowohl für die Reproduktion als auch für die Erhaltung von Werten und Normen ist die Familie ein entscheidender Faktor. 

Heute sind Kinder aber oft ein Armutsrisiko. Dies liegt sicher einerseits an den hohen Kosten, die Kinder zweifelsohne verursachen. Andererseits aber auch an den grossen Veränderungen im Sozialsystem Familie. Es gibt nicht mehr DIE Familie, welche über mehrere Generationen zusammen lebt, sich gegenseitig unterstützt und die, bis die Kinder ausziehen, vollständig zusammenbleibt. Patchworkfamilien und Alleinerziehende sind zu üblichen Familienformen geworden. Dieser Entwicklung gilt es Rechnung zu tragen.

Familien müssen sowohl finanziell entlastet werden durch Kinderzulagen und tiefere Steuern, als auch durch Kinderbetreuungsangebote die Möglichkeit haben, oft dringend nötige Geld selber zu verdienen. Auch Frauen sollen die Möglichkeit haben, ob sie darauf angewiesen sind oder nicht, einer Arbeit nachzugehen. Wichtig ist aber, dass die Möglichkeit besteht, die Kinder in dieser Zeit, auch wenn kein Grosi, Grossvater o.ä. da ist und Zeit hat, optimal betreuen zu lassen. Dazu fehlen noch viele Plätze. Die Gründung von Kindertagesstätten, Mittagstischen, Schülertagestätten und Tagesschulen muss unterstützt werden.

Umwelt

Politik darf nicht nur in Legislaturen denken, sondern muss weitblickend planen und entscheiden. Dieser Grundsatz gilt für mich insbesondere in Umweltfragen. 

Wir müssen Sorge tragen zu der Natur und unserer Umwelt, damit für unsere zukünftigen Generationen auch noch etwas davon bleibt.

Wir müssen mit und nicht gegen die Umwelt leben, denn unsere Umwelt ist unsere Lebensgrundlage.

Das heisst für mich, dass Energiegewinnung, die kaum zu tilgende Spuren hinterlässt, keine Zukunft haben darf. AKWs sollen sobald als möglich der Vergangenheit angehören. Alternative Energiegewinnung muss gefördert werden.

Selbstverständlich heisst für mich Sorge tragen zur Umwelt auch, dass der öffentliche Verkehr gestärkt werden soll und dass jede/r der/die durch die Wahl seines/ihres Fahrzeuges mehr CO2 produziert, auch mehr Auto-Steuern bezahlen soll.